Casino-Verluste bei Stake
Casino-Verluste bei Stake fallen unter das österreichische Glücksspielgesetz. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze können bis zu dreißig Jahre rückwirkend zurückgefordert werden.
Anbieter
Stake Casino: Online-Casino, Sportwetten, Online-Poker und Krypto-Casino mit Curacao-Lizenz, ohne österreichische Konzession nach Glücksspielgesetz.
Geben Sie Ihre Verlustsumme ein. Wir sehen uns Ihren Fall persönlich an und melden uns mit einer ersten Einschätzung. Prüfung kostenlos, Klage auf unsere Kosten.
Stake (Betreiber Medium Rare N.V., Willemstad, Curacao, Lizenz OGL/2024/1451/0918) verfügt über keine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz. Spielverluste österreichischer Nutzerinnen und Nutzer sind deshalb in vielen Fällen zivilrechtlich vom Anbieter rückforderbar, auch wenn in Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen eingezahlt wurde.
Stake ist seit 2017 am Markt und zählt zu den größten Krypto-Casino- und Sportwett-Plattformen. Vertragspartner für Spieler außerhalb der USA ist die Medium Rare N.V. mit Sitz Seru Loraweg 17 B, Willemstad, Curacao. Die Plattform bietet Casino, Sportwetten, Poker sowie krypto-eigene Spielmodi an. Einzahlungen erfolgen überwiegend in Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Solana, USDT und vergleichbaren Kryptowährungen.
Krypto-Rekonstruktion, unser Schwerpunkt bei Stake: Stake rechnet krypto-nativ ab. Wir analysieren Ihre Wallet-Transaktionen und die On-Chain-Historie der Einzahlungen und rechnen jede Bewegung zum dokumentierten Tageskurs in Euro um. Das Verfahren ist vor österreichischen Gerichten etabliert. So lässt sich der tatsächliche Verlust über den gesamten Zeitraum nachweisen, auch wenn Sie nicht mehr alle Transaktionen vorliegen haben.
Casino- und Poker-Verluste: Ohne österreichische Konzession ist der Vertrag mit Medium Rare N.V. nichtig, die Einsätze sind rückforderbar. Krypto-Einsätze werden rechtlich genauso behandelt wie klassisches Casino-Geld.
Wett-Verluste: Sportwetten sind in Österreich legal. Rückforderung nur über partielle Geschäftsunfähigkeit nach § 865 ABGB.
Rechtliche Grundlage: Wer bei einem Anbieter ohne österreichische Konzession verliert, hat ohne wirksamen Vertrag gezahlt und kann die Einsätze zurückverlangen. Der Oberste Gerichtshof hat diese Rückforderbarkeit zuletzt in der Entscheidung 6 Ob 31/24p festgehalten. Für die Geltendmachung bleiben dreißig Jahre Zeit (§ 1478 ABGB), also sind auch ältere Verluste meist noch durchsetzbar. Dass Stake in seinen Geschäftsbedingungen das Recht von Curacao vereinbart, ändert daran nichts: Der Europäische Gerichtshof hat in der Sache C-77/24 klargestellt, dass eine solche Rechtswahl gegenüber Verbrauchern nicht greift. Geklagt wird in Österreich, beurteilt nach österreichischem Recht.
Eine Klage gegen eine Curacao-Gesellschaft ist im Verfahren aufwendiger. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft erleichtert die Vollstreckung im Erfolgsfall, auf der Gegenseite ist mit professioneller Verteidigung zu rechnen. Wir entscheiden im Erstgespräch anhand der Verlusthöhe und der Aussicht, ein Urteil auch tatsächlich vollstrecken zu können.
Die Klage führen wir auf unsere Kosten, ein Anwaltsvorschuss fällt für Sie nicht an. Im Erfolgsfall behält die R. M. Prozessfinanzierung GmbH 45 Prozent des erstrittenen Betrags, der übrige Betrag geht an Sie.
Wenn Sie das Gefühl haben, das eigene Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle zu haben, finden Sie unter den Hilfsangeboten des Bundesministeriums für Finanzen anonyme Beratung und konkrete Anlaufstellen. Diese Hilfe ist unabhängig von einer Rückforderung.
Stake hat keine österreichische Konzession nach dem Glücksspielgesetz. Das Casino-Angebot ist damit in Österreich nicht erlaubt. Für Sie als Spieler ist das Mitspielen nicht strafbar. Der Vertrag mit dem Anbieter ist aber von Anfang an unwirksam, weshalb sich Verluste bei Stake in vielen Fällen zurückfordern lassen. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, prüfen wir kostenlos.
Mehr Verfahrensaufwand als bei einer Malta-Gesellschaft, aber kein Hindernis. Wir prüfen die Aussichten im Einzelfall.
Zum dokumentierten Marktkurs am Tag der jeweiligen Einzahlung beziehungsweise Auszahlung. Die Methode ist in Österreich vor Gericht etabliert.
On-Chain-Daten sind dauerhaft verfügbar. Wir können Transaktionen anhand Ihrer Wallet-Adressen rekonstruieren.
Casino-Verluste bei Stake fallen unter das österreichische Glücksspielgesetz. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze können bis zu dreißig Jahre rückwirkend zurückgefordert werden.
Wett-Verluste bei Stake sind in Österreich grundsätzlich aus einem legalen Vertrag entstanden. Der Klagsweg läuft über die partielle Geschäftsunfähigkeit nach § 865 ABGB. Die pathologische Spielsucht wird im Verfahren gutachterlich festgestellt, den fachärztlichen Befund organisieren wir nach Beauftragung gemeinsam. Das gilt unabhängig davon, wo Stake sitzt, auch österreichisch lizenzierte Online-Wettanbieter sind klagbar. Wirtschaftlich tragfähig ab rund 50.000 Euro Verlust.
Poker-Verluste bei Stake unterliegen nach OGH-Linie dem Glücksspielmonopol. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze sind rückforderbar.
Krypto-Einsätze bei Stake fallen rechtlich genauso unter das Glücksspielgesetz wie klassisches Casino-Geld. Wir rekonstruieren die Einsätze und Auszahlungen aus den Wallet-Transaktionen.
Prüfung kostenlos. Honorar nur im Erfolgsfall, 45 % des erstrittenen Betrags.
Wer dahintersteht
Ing. Ronald Mechtler, BA, MBA, Geschäftsführer der R. M. Prozessfinanzierung GmbH
Ronald Mechtler ist Geschäftsführer der R. M. Prozessfinanzierung GmbH. Das Unternehmen finanziert zivilrechtliche Verfahren von Verbrauchern gegen Banken und Online-Glücksspielanbieter und trägt im Misserfolgsfall die Verfahrenskosten.
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