Casino-Verluste bei Mr Bet
Casino-Verluste bei Mr Bet fallen unter das österreichische Glücksspielgesetz. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze können bis zu dreißig Jahre rückwirkend zurückgefordert werden.
Anbieter
Mr Bet: Online-Casino, Sportwetten und Online-Poker, Lizenz aus Curacao, ohne österreichische Konzession nach Glücksspielgesetz.
Mr Bet wird im deutschsprachigen Raum mit Casino-Spielen und Live-Casino beworben, daneben in kleinerem Umfang auch Sportwetten und Poker. Vertragspartner ist die Faro Entertainment N.V. mit Sitz auf Curacao. Die Plattform führt eine Curacao-Lizenz.
Für Österreich liegt keine bundesweite Konzession nach Glücksspielgesetz vor.
Online-Casino-Angebote sind in Österreich konzessionspflichtig. Eine Curacao-Lizenz ersetzt diese Konzession nach gefestigter OGH-Linie nicht. Der Vertrag mit Faro Entertainment N.V. ist nichtig, Einsätze sind bis zu dreißig Jahre rückforderbar.
Die Klage gegen eine Curacao-Gesellschaft ist im Verfahren aufwendiger als gegen eine maltesische Gesellschaft, aber österreichische Gerichte sind nach EU-Verbraucherrecht zuständig. Wir prüfen im Einzelfall, ob die Faro Entertainment N.V. zahlungsfähig und ein Urteil dort auch vollstreckbar ist.
Die Prüfung ist kostenlos. Wenn wir den Fall annehmen, klagen wir auf eigene Kosten. Im Erfolgsfall behält die R. M. Prozessfinanzierung GmbH ab 35 Prozent des erstrittenen Betrags, der übrige Betrag geht an Sie. Die rechtliche Vertretung übernehmen kooperierende Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.
Für die Anfrage genügt eine Schätzung Ihrer Verluste. Wegen der Curacao-Konstellation prüfen wir vorab, ob die Vollstreckung realistisch ist. Halten Sie Kontoauszüge Ihrer Bank bereit, die Spielhistorie von Curacao-Anbietern ist oft unvollständig. Wir setzen DSGVO-Auskunftsbegehren an Mr Bet an.
Die Klage ist aufwändiger als bei einer Malta-Gesellschaft, aber sie ist möglich. Wir entscheiden im Erstgespräch anhand der Verlusthöhe, der Beweislage und der Frage, ob die Beklagte zahlungsfähig ist.
Die Auszahlungen werden gegengerechnet. Maßgeblich ist der Nettoverlust. Eine Bruttoforderung “EUR X gehören Ihnen” gibt es nicht.
Ja. Das Endurteil vom 16.04.2026 bestätigt die Rückforderbarkeit von Einsätzen bei Anbietern ohne nationale Konzession unabhängig vom Sitz der Betreibergesellschaft.
Wenn Sie das Gefühl haben, das eigene Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle zu haben, finden Sie unter den Hilfsangeboten des Bundesministeriums für Finanzen anonyme Beratung und konkrete Anlaufstellen. Diese Hilfe ist unabhängig von einer Rückforderung.
Casino-Verluste bei Mr Bet fallen unter das österreichische Glücksspielgesetz. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze können bis zu dreißig Jahre rückwirkend zurückgefordert werden.
Wett-Verluste bei Mr Bet sind in Österreich grundsätzlich aus einem legalen Vertrag entstanden. Der Klagsweg läuft über die partielle Geschäftsunfähigkeit nach § 865 ABGB. Die pathologische Spielsucht wird im Verfahren gutachterlich festgestellt, den fachärztlichen Befund organisieren wir nach Beauftragung gemeinsam. Das gilt unabhängig davon, wo Mr Bet sitzt, auch österreichisch lizenzierte Online-Wettanbieter sind klagbar. Wirtschaftlich tragfähig ab rund 50.000 Euro Verlust.
Poker-Verluste bei Mr Bet unterliegen nach OGH-Linie dem Glücksspielmonopol. Ohne österreichische Konzession sind die Verträge nichtig, Einsätze sind rückforderbar.
Prüfung kostenlos. Honorar nur im Erfolgsfall, ab 35 % des erstrittenen Betrags. Die genaue Höhe richtet sich nach Aufwand und Komplexität des Verfahrens.
Schildern Sie uns Ihren Fall. Die Einschätzung ist unverbindlich und kostenlos.