Gerichte in Österreich und Deutschland entscheiden regelmäßig, dass Spielerinnen und Spieler ihre Verluste bei Anbietern ohne nationale Konzession zurückfordern können. Ein rechtskräftiges Urteil ist allerdings nicht immer das Ende des Weges. Sitzt der Anbieter an einem Offshore-Standort im Ausland, beginnt die eigentliche Herausforderung erst.
Warum die Vollstreckung schwierig sein kann
Manche Standorte sind juristisch und wirtschaftlich ein Sonderfall. Lockere Regulierung macht sie für Betreiber attraktiv und für Gläubiger zur Hürde. Die tatsächliche Vollstreckung, also das Eintreiben des zugesprochenen Geldes, ist dort schwer durchzusetzen. Einige Betreiber nutzen verschachtelte Unternehmensstrukturen und juristische Verzögerungen, um einer Zahlung zu entgehen, und verlagern ihren Sitz bei Bedarf weiter.
Insolvenzantrag als Druckmittel
Oft ist ein Insolvenzantrag das wirksamste Mittel, um den Druck zu erhöhen.
Ing. Ronald Mechtler, Geschäftsführer der R. M. Prozessfinanzierung GmbH
Die Zinsen auf die Forderung wachsen über die Zeit weiter an. Für Betroffene ist das ein schwacher Trost angesichts langer Wartezeiten, erhöht aber den wirtschaftlichen Druck auf den Anbieter.
Warum Prozessfinanzierung hier besonders hilft
Gerade weil der Weg lang und aufwendig ist, ermöglicht eine Prozessfinanzierung auch finanziell schwächer gestellten Betroffenen, ihre Ansprüche durchzusetzen. Die Kosten für kooperierende Rechtsanwälte und Verfahren werden übernommen. Erst bei erfolgreicher Rückforderung fällt eine Beteiligung an: Die R. M. Prozessfinanzierung GmbH behält im Erfolgsfall ab 35 Prozent des erstrittenen Betrags ein, der übrige Betrag wird an Sie ausgezahlt.
Fazit
Die Lage ist anspruchsvoll, aber nicht aussichtslos. Wer gegen ein Online-Casino im Ausland vorgeht, braucht Geduld und eine professionelle Begleitung, die das Kostenrisiko trägt. Jede durchgesetzte Forderung erhöht den Druck auf die Anbieter, sich an geltendes Recht zu halten.
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